Die Zukunft der Aktienmühle

Eine aktive Rolle beim Wandel des Klybeckquartiers
Die Stiftung Habitat hat die Aktienmühle per 1. März 2010 erworben. Bis zur definitiven Umnutzung belebt die Stiftung das Mühlenareal mit quartierorientierten Begegnungs-, Freizeit- und Gewerbenutzungen. Die Stiftung ist überzeugt, dass die Zeit der Zwischennutzung die Aktienmühle zu einem pulsierenden, unverzichtbaren Teil des Klybecks werden lässt und sich auf den gesammelten Erfahrungen eine dauerhafte Nutzung aufbauen lässt.
Es ist geplant, die Aktienmühle zu sanieren, um sie definitiv für Kleingewerbe und Freizeit zu öffnen. So kann dieses Industriedenkmal erhalten werden und mit einer neuen Bestimmung und Umgebung der Bevölkerung des Klybeckquartiers dienen.

Park statt Parkierung
Es ist das Ziel der Stiftung, dem oft geäusserten Quartieranliegen nach mehr Freiraum zum Durchbruch zu verhelfen und im Klybeck ein Ensemble zu schaffen, das sich von der Aktienmühle bis zum Wiesenplatz erstreckt. Um zusätzliche Flächen im Umfeld der Mühle erwerben zu können, verhandelt die Stiftung derzeit mit den umliegenden Firmen.
Die Stiftung wird ihre Planungen auf die Erneuerung des Wiesenplatzes und das Atelierhaus Bollag, zwei Bauvorhaben in der unmittelbaren Nachbarschaft, abstimmen. So plant der Kanton – im Zusammenhang mit der Verlängerung der Tramlinie 8 nach Weil – die Umgestaltung des Wiesenplatzes, der vielfältiger nutzbar werden soll. Bereits bezogen ist das Atelierhaus Bollag: über 30 Kleinbetriebe und freiberuflich Arbeitende aus den Bereichen Kunst und Architektur haben darin – mitten im Klybeck – eine neue Heimat gefunden.

   
Vom Eisenbahnwaggon aus einen Blick in die Zukunft werfen
Das Landdreieck nördlich der Aktienmühle, wie es sich heute präsentiert
Die nächsten Schritte
Um die Nutzung der Aktienmühle an den Bedürfnissen des Quartiers auszurichten, knüpft die Aktienmühle Kontakte ins Quartier und ist im Gespräch mit Schulen, Vereinen und engagierten Einzelpersonen. Die Stiftung Habitat trifft sich regelmässig mit Anliegerfirmen und Fachstellen des Kantons an einer Table ronde, um die Verträglichkeit der Zwischennutzung sowie der geplanten Endnutzung mit der umliegenden Chemieproduktion sicherzustellen. Mit den Behörden arbeitet die Stiftung zur Frage, wie sich das Klybeckquartier in den kommenden Jahren und Jahrzehnten entwickeln soll, eng zusammen.

 
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